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Medizinische Schwerpunkte
Chronischer Schmerz ohne eindeutigen strukturellen Befund ist kein Zeichen dafür, dass nichts vorliegt – sondern häufig Ausdruck einer eigenständigen neurobiologischen Veränderung des Schmerzsystems selbst. Diese Zusammenhänge verständlich zu machen, ist Teil meiner Behandlung. Dabei ist bereits das Gespräch selbst Teil der Behandlung.
Krankheitsbilder
- Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates
- Rückenschmerzen nach Operationen
- Neuropathische Schmerzsyndrome
- Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
- Kopfschmerz- und Migräneerkrankungen, einschließlich Übergebrauchskopfschmerz
- Chronifizierte Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen
- Chronische Schmerzen ohne ausreichenden Organbefund (z.B.Fibromyalgie-Syndrom )
- Schmerzmittelübergebrauch / Medikamentenabhängigkeit im Schmerzkontext
Diagnostik
- Ausführliche schmerzmedizinische Anamnese nach dem bio-psycho-sozialen Modell
- Körperliche neuroorthopädisch-funktionelle Untersuchung
- Psychosomatische/psychologische Diagnostik
- Differentialdiagnostische Abklärung der Schmerzursachen
Therapeutische Maßnahmen
- Multimodale, interdisziplinär abgestimmte Schmerztherapie
- Medikamentöse Schmerztherapie inkl. Optimierung bestehender Therapiepläne
- Entspannungsverfahren
- Imaginative Verfahren
- Hypnotherapeutische Verfahren /Anleitung zur Selbsthypnose
- Achtsamkeitsbasierte Verfahren
- Faszientherapie nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM)
Begleitende Maßnahmen
- Patientenschulung/Aufklärung über Schmerzentstehung
- Neurobiologische Aufklärung der Schmerzchronifizierung
- Psychologische Beratung bzw. Vermittlung von Psychotherapie
- Interdisziplinäre Koordination/Teilnahme an Schmerzkonferenzen